Warum Philippinen

Sicherlich gibt es immer Vor- und Nachteile für ein Land und zusätzlich kommt auch noch die jeweils persönliche Einstellung eines Menschen dazu.

Der grösste Vorteil ist wohl für uns Europäer die Sprache, Englisch ist auf den Philippinen Amtssprache. Alle Verträge, Gerichtsprozesse, Zeitungen und auch im alltäglichen Ablauf trifft man auf Englisch. Daneben ist zwar TAGALOG auch die zweite offizielle Amtssprache, hat allerdings keine nennenswerte Bedeutung und wird überwiegend im Norden der Philippinen von den Einheimischen benutzt.

Ja und die zweite „tolle“ Sache ist natürlich das Klima. Die Philippinen liegen sehr Nahe am Äquator, also immer warmes, meist sonniges Wetter. Palmen und Beach – wer liebt das nicht.
Ok – auf die vier Jahreszeiten muss man halt verzichten (und auf die fünfte auch 😀 ).

Und nun zum Highlight überhaupt.
Die Mentalität und Kultur der Menschen hier. Sie sind friedvoll, haben gerne Spass bei Musik und Tanz.
Sie mögen keine endlosen Diskussionen, ob im Recht oder Unrecht, das Leben ist wie es ist. Sie leben gerne im Jetzt. Nicht wie wir Deutschen, die alles mit einem Rundum-Sorglos-Paket versichern, es könnte ja mal was passieren.
Diese Mentalität hat Vor- und auch Nachteile. Man lebt jeden Tag relativ unbekümmert. Vorsorge (ich denke da so an Krankenversicherung oder Rente im Alter) wird bei vielen einfach ausgeblendet bis es akut wird. Nicht zu letzt ist es natürlich auch eine Geldfrage, wenn man gerade genug zum Essen hat, kann man einfach nichts für eine Eventualität zur Seite legen.

Sie sind zu 81 % katholisch, etliche Feiertage und Fiestas basieren auf dem christlichen Glauben.
Es ist  üblich vor Antritt einer Fahrt (selbst mit dem eigenem Moped) oder beim Vorbeifahren an einer Kirche sich zu bekreuzigen. Kopftuch-Mädels gibt es (Muslime 5%) sind aber unerheblich.

Doch das „Paradies“ hat auch seine Schattenseiten.
Taifune, Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche,  Erdrutsche und sehr heftige Regenfälle können einem das süsse Leben verleiden. Allerdings kommen diese Unwetter nicht gerade täglich auf einen zu, können aber im Einzelfall wirklich unangenehm werden.

Die Philippinen werden inzwischen als s.g. Schwellenland eingestuft. Viele Menschen sind arm, insbesondere in ländlicher Gegend.
Im Umfeld der grösseren Städte entwickelt sich allerdings eine aufkommende Mittelschicht, die finanziell gesund da steht. Ihre 1-2 Kinder zur Privatschule schickt, Geld für einen Hauskauf hat und den Konsum fröhlich anheizt. Die Malls spriessen wie Pilze aus dem Boden und Eigentumswohnungen werden wie verrückt gebaut.

Die normalen Lebenshaltungskosten sind günstiger als in Deutschland. Land und Häuser erheblich billiger. Der durchschnittliche Arbeitslohn für einen einfachen Arbeiter liegt bei etwa 7 EURO am Tag, das mag in Manila höher sein, auf dem Lande meist noch niedriger.

Schau dir mal an was Wikipedia sonst noch über die Philippinen berichtet.

 

80total visits,1visits today

?
wir sind zwar noch nicht fertig, aber du kannst schon reinsehen.